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VERANSTALTUNGEN - Jänner 2020

Jonny Alton Band

Januar 18 @ 20:00 - 23:55

ProKonTra Hohenems

 

 

 

 

Wie der Zufall so spielt, trafen sich zwei alternde Rock-Legenden in einem Musikhaus in Feldkirch: Jonny Alton – Ex-Voltage etc. – und Tom Proll aka „Major Tom“, Ex-King Size. Und irgendwie waren sich die beiden von Null auf Hundert sympathisch und mit Andreas Barolin und Wolfgang Matt waren schnell der Rest der Band gefunden! Jonny Alton, Rock-Ikone aus Feldkirch, Vorarlberg, ist ein versierter Drummer und machte sich in zahlreichen Ländle-Bands verdient. Tom Proll ist für seine Gitarren-Arbeit in seiner Band King Size bekannt. Über 800 Konzerte weltweit und 15 Alben sind das Erbe von King Size. Andreas Barolin, Tierarzt und Bassist, beides aus Leidenschaft, ist ebenfalls ein Szene-Musiker und groovt, was das Zeug hält! Wolfgang Matt ist ein toller Pianist und Keyboarder, der seit seinem Studium Berufsmusiker ist und mit seinem obergeilen Solo-Album „My World“ aufhorchen liess!
Zusammen macht die Jonny Alton Band Musik, die man vielleicht als Retro-Rock katalogisieren könnte, aber dazu sind die Bandmitglieder bereits zu alt, denn sie haben die besten Zeiten der Rockmusik selbst miterlebt, somit passt bestenfalls Vintage-Rock! Die vier Typen, die gute und schlechte Zeiten erlebt haben, müssen niemanden mehr etwas beweisen, sie haben sich die Hörner abgestossen und sind durch alle Wasser geschwommen, wie man so schön sagt. Das Ergebnis ist ein musikalisches Konglomerat in bester Rock-Tradition, die Jonny Alton Band recycled allerlei Stile und ist ein tönendes Spiegelbild ihrer Idole. Man könnte die Musik als Prog-Rock oder Melodic Rock bezeichnen, wenn man unbedingt will, aber die J.A.B. ist viel mehr, scheisst sich einen Dreck um gängige Stile oder angesagte Trends und bietet handgemachte, ehrliche Musik mit Texten, die es sich lohnt, genauer unter die Lupe genommen zu werden. Klar, die Zeiten der Weltverbesserer und Revolutionäre sind längst vorbei, die Jonny Alton Band will auch nicht den drohenden Zeigefinger erheben, sondern zum Nachdenken anregen und mit dem musikalischen Gesamt-Konzept einfach Freude bereiten. Und vielleicht können sie ja doch noch die Rockmusik vor dem drohenden Untergang retten? Wer weiss… Seit Juli 2018 ist Stefan Reinthaler der neue Bassist in der Jonny Alton Band. Wir wünschen Andy Barolin alles Gute und freuen uns auf die kommenden Gigs mit Stefan Reinthaler, der mit seinen virtuosen Bass-Solos die J.A.B. enorm aufwertet!

 

 

 

 

Ibiza House

mit Djane Marleen

 

 
 Samstag 18-01-2020 von 22:00 bis 04:00

Cuba Bar-Bregenz

 

 

 

 

 

Maximilian Foit _ Connecting People _ Wien

 

Viviana Calling

FR 17/01 ab 21:00 Uhr

 

Buntergrund Feldkirch

House | Techno

 

Maximilian Foit _ Connecting People _ Wien
Support by Jokl

 

Maximlian started to collect records in 2013, in the meanwhile he assisted his friend Alecante with the „Sunday Mornings“ Parties and hosted the „Schlaflos“ Afterhour in Pratersauna for nearly 2 years. In the Summer of 2018 she started his own imprint „Connecting People“.

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Zu Jokl aka Lampert gibt es nicht mehr viel zu sagen. Wer bei einer der letzten Partys dabei war, kennt ihn. Nach einer langen Residency im Rauch Club, schlug es ihn vor 9 Jahren nach Wien. Monatliche Partys in der Forelle, Pratersauna oder im Sass Club folgten. International gabs ihn unter anderem in Bulgarien, Rumänien, Italien, der Türkei oder in den USA auf die Ohren.

 

 

 

 

 

 

 

The Base + Juleah

 
 
 
 
Bildschirmfoto 2019 11 14 um 14.16.26
Ort und Zeit
  • Sa, 25. Jan 2020, ab 21.00 Uhr 
  • Spielboden Dornbirn
  • Eintritt: VVK 12,– (zzgl. VVK-Gebühren) / AK 15,–
  • Kantine
  • Konzert
     

 

Tribal Instincts, das 10. Album von The Base ist eine pulsierende Reise ins Herz der Finsternis. Waren auf den Vorgängern Disco Bazaar (KONKORD 097) Sweat 'N' Glamour und auf The Big Base Band (KONKORD 109) Swing und große Geste mit im Gepäck, entrümpelte das Trio ihre Songs bis in die staubigsten Ecken hinein. Eine Gitarre, die mehr skizziert als soliert, die an manchen Stellen wimmert, zittert, schwebt und verhallt. Der Beat treibend und zugleich knapp – mitunter meint man, einen Zinnsoldaten der Heilsarmee an den Drums zu hören. Auf „This Hell´s A Nasty Home“ schaltet die Combo überhaupt auf Zeitlupe und fliegt minutenlang lang unterm Radar, zieht kurz rauf – „before your mind takes the exit“  – und verschwindet in einem Männerchor, der mehr unterschwellig droht als überschwänglich singt.

Tribal Instincts ist ein intensives Doppelalbum: Fourteen Shades of Grey für alle, denen psychedelische Farborgien Kopfweh bereiten, und denen Pauschalreisen mit beheiztem Swimmingpool Angstschweißtropfen auf die Stirn treiben. Wie maßgeschneidert passt dazu das Setting, in dem die 14 Songs ausprobiert, anprobiert und perfektioniert wurden: The Base checkten in einer rau-rustikalen Hacienda im slowenischen Karst ein und funktionierten sie in ein Tonstudio um. Jeder Amp in einem anderen Raum, die Signale schwirren. Ein Klanglabyrinth aus Rock 'N' Roll. Konzentration auf das Wesentliche schafft den intimen Rahmen, der dem üppigen Album seine Stimmigkeit gibt.

Dem schön traurigen Refrain von „River of Mercy“ möchte man ewig zuhören, und ihm gleich einen Platz in einem French Movie mit Lino Ventura zuweisen. Und klar gibt es auf dem Album geradeaus krachenden Rock. „Maybe Mayhem“ groovt mit fettem Reverb so derart geil wie sonst nur „Brand New Cadillac“ in der Interpretation von The Clash. Und reißt uns dorthin mit, wo der Kaktus den Köter anpisst. Und dass The Base Spaß an bretternden Gitarren haben wissen alle, die das Trio von ihren erstklassigen Live-Gigs her kennen. Durch das Ballast-über-Bord-Werfen und das Ungeschliffene aber schafft Tribal Instinct Räume für Storys, öffnet die Kästen der Erinnerungen und schüttelt die Polster aus für unsere ganz persönlichen Albträume - „My old Monsters hide under the Blanket“.

 

 

 

 

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